Zelle: Emil Sonderegger Generalstabschef zum Frontenführer I.WK

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Beiträge zur Zeitgeschichte

Der 1868 geborene Appenzeller Emil Sonderegger was Strickereifabrikant.Entschiden näher lag ihm jedoch das militärische Handwerk.Der ehrgeizige Milioffizier setzte sich früh als Militärpublizist in Szene. 1912 nahm er als Stabschef von Korpskommandant Ulrich Wille an den berühmten Kaisermanövern in der Ostschweiz teil. 1918 avancierte er zum Oberstdivisionär. Im November des gleichen Jahres übertrug ihm General Wille das Kommando der Ordnungstruppen, die sich in Zürich der Streikbewegung entgegengestellten. Sonderegger trat während des Landesstreik unerbittlich auf.Das trug ihm seitens des Bürgertums hohe Anerkennung ein, während ihn die Linke als "Diktator von Zürich" brandmarkte.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Sonderegger Generalstabchef. Das Tempo, mit dem er das Wehrwesn zu reformieren trachtete, war Bundesrat Scheurer nicht geheuer.1923 kam es zum Eklat:Sonderegger trat unter Getöse von seinem Posten zurück. Fortan verdiente er sich sich de Lebensunterhalt als Handelsreisender im Dienste der schweizerischen Rüstungsindustrie.Als zu Beginn der dreissiger Jahre die etablierten politischen Parteien von rechts unter Druck gerieten,trat Sonderegger noch einmal ins Rampenlicht. Im Frontenfrühling von 1933 paktierte er hemmungslos mit jenen Kreisen, die zum Sturm auf das liberale Staatsgebäude bliesen.Die reaktionären Brandreden, die der ehemalige Generalstabschef an frontistischen Grosskundgebungen hielt, waren gespickt mit antisemetischen Tiraden. Der verhämte Militarist Sonderegger propagierte den autoritären Staat nach faschistischem Vorbild. Sein politischer Irrlauf endete abrupt: 1934 erlag Sonderegger nach kurzer Krankheit einem Krebsleiden.

Autor:René Zeller
Seitenanzahl: 287
Hardcover

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